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Heimat des Tees

Chinesische Teekultur

Teepflanzen sind mehrjährige immergrüne Sträucher der Familie Theaceae, und die bearbeiteten Teeblätter spielen im täglichen Leben der Chinesen eine wichtige Rolle. In China pflegt man seit jeher zu sagen: "Zum täglichen Leben gehören sieben Dinge, nämlich Brennholz, Reis, Speiseöl, Salz, Sojasoße, Essig und Tee." Eine Tasse duftender Tee sorgt, sei es in Mußestunden, sei es beim Zusammensein von Freunden, für gute Laune.

Zu allen Zeiten und unter allen Menschengruppen, die Kaiser nicht ausgenommen, hat es leidenschaftliche Teetrinker gegeben. Als Kaiser Kangxi (reg. 1662 - 1722) bei einer Inspektionsreise Suzhou am Taihu-See besuchte, bekam er einen Tee mit Namen "Xia Sha Ren Xiang" ("Zu Tode erschrockener Duft") angeboten. Nachdem er diesen Tee genüsslich getrunken hatte, meinte er, der Tee sei wohlschmeckend, der Name schrecke jedoch ab. Er wolle diesen in Tee "Bi Luo Chun" (Jadegrüner Frühling) umbenennen, weil der Tee auf dem Jadegrünen Berg wächst und im Frühling gepflückt werde. Fortan wurde dieser Tee als Tribut an den Kaiserhof geliefert. Auch Kaiser Qianlong (reg. 1736 - 1795) liebte das Teetrinken. Zur Feier des chinesischen Neujahrsfestes lud er immer Gäste zum Tee ein.

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