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Unterwegs in der Rhön

Die Wiege des Segelflugs

Der höchste Berg der Rhön ist mit 950 Metern gleichzeitig auch die höchste Erhebung Hessens: Die Wasserkuppe. Zwar entspringen hier 30 Bäche, aber der Name kommt nicht vom Wasserreichtum sondern vom altdeutschen Wort "Wass", das lediglich einen Weideplatz bezeichnet.

Die Wasserkuppe ist als "Berg der Flieger" weltweit bekannt, da hier Anfang des 20. Jahrhunderts durch Pioniere der Technischen Hochschule Darmstadt der Segelflug erfunden wurde. Zwischen 1911 und 1914 wurden hier zahlreiche Gleitflüge durchgeführt und das Verbot motorisierter Fluggeräte in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg führte zum Durchbruch des Segelflugs. Und bis heute kann man viele Belege entdecken, dass auf der Wasserkuppe wirklich das unmotorisierte Fliegen erfunden wurde: Das Fliegerdenkmal im Westen, das deutsche Segelflugmuseum und der Flugplatz mit jährlich bis zu 20.000 Stars und Landungen machen die Wasserkuppe zu einem besonderen Ort für Segelflugfreunde.

Außerdem findet man hier die älteste Flugschule für Segelflugzeuge weltweit, die heute noch Schüler in Segelflug und Motorflug aus. Und wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu Fuß starten hier die Schüler der Rhöner Drachen- und Gleitschirmflugschulen Papillon, die als Deutschlands beliebteste Flugschule gelten.

Alle Informationen rund um die Wasserkuppe finden Sie unter rhoentourist.de