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Languedoc-Roussillon

Kreativität und "Savoir vivre"

Das warme Licht, die abwechslungsreiche Landschaft und das milde Klima – viele Menschen fühlen sich von der Region Languedoc-Roussillon im Süden von Frankreich wie magisch angezogen. Die Ursprünglichkeit und Authentizität, die Anfang des 20. Jahrhunderts auch Künstler wie Henri Matisse und André Derain verzauberte, finden Reisende heutzutage noch in den kleinen Städtchen im Hinterland vor.

Im Gegensatz zu früher kann die herkömmliche Landwirtschaft jedoch kaum noch eine Existenz sichern. Daher sind die Einwohner auf Erfindungsreichtum und Unternehmergeist im Tourismusbereich angewiesen. So gibt es bei Palau-del-Vidre eine „Ferme musicale“ – einen musikalischen Bauernhof – zu entdecken, wo Gäste innovative Kürbisinstrumente bestaunen und Musikunterricht der anderen Art nehmen können.

Viele Kleinunternehmer in Languedoc-Roussillon machen dem französischen Lebensmotto „Savoir vivre“ alle Ehre. Ob erlesene Weine und dazu gleich einige lebensphilosophische Tipps vom Winzer bei Clermont L´Hérault oder Weinverköstigung im kunstvollen Ambiente einer ehemaligen Kirche in Combaillaux, ob Ziegenkäse direkt vom Erzeuger in Saint-Martin-de-Londres oder lokaltypische Oliven aus Combailloux – sie alle verkörpern die genussvolle Lebensart der Südfranzosen aufs Feinste. Lokale Spezialitäten wie Oliven-Soda oder Eis aus schwarzen Oliven, Ziegenkäse und viel mehr kann man häufig auch in den Chambres d´Hôtes, Gîtes und kleinen Restaurants in der Region probieren.

Foto: locr.com/gangifuch

Mehr Infos zu Languedoc-Roussillon gibt es bei fernweh.de