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Grönland: Die größte Insel der Erde

Westgrönland
Schon immer war der westliche Teil Grönlands dichter besiedelt als der Osten. Zunächst siedelten sich in mehrere Einwanderungswellen immer wieder Inuit an, dann folgten die Wikinger mit ihren Siedlungen und schließlich die Walfänger und die Dänen als Kolonialherren. Westgrönland hat mit der Diskobucht und dem Ilulissat Eisfjord auch die touristischen Highlights Gröndlands zu bieten.

Südgrönland
Südgrönland war wie Westgrönland schon früh besiedelt. Im Vergleich zum Rest des Landes ist das Klima hier relativ mild und eine für grönländische Verhältnisse üppige Vegetation prägt an vielen Stellen die Landschaft. Heute wird im Süden des Landes sogar Landwirtschaft in kleinem Maßstab betrieben.

Ostgrönland
Ostgrönland ist der oft vergessene Teil Grönlands. Erst im Jahr 1868 erreichte Kapitän Koldewey die Ostküste Grönlands. Er hatte den Auftrag, das Polarmeer zwischen Spitzbergen und Grönland zu erforschen. Die letzten an der Ostküste lebenden Inuitgruppen wurden 1884 von Gustav Olm bei seiner Frauenboot-Expedition entdeckt. Heute leben rund 3.500 Menschen an der Ostküste, vor der sich oft ein dichter Packeisgürtel entlang zieht.

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