Natur und Abenteuer pur – das Outdoor-Paradies Neuseeland
Urzeitlich anmutende Wälder mit Riesenfarnen durch die comic-ähnliche Vögel hüpfen, Strände mit Steinen die wie Pancakes aussehen, Maori-Steinschnitzereien die nur per Boot über einen See zu erreichen sind, brodelnde Vulkanlandschaften wie auf dem Mond - Neuseeland eröffnet Outdoor-Fans Naturerlebnisse der besonderen Art.
Fast jeder, der bereits einmal im jüngsten Land der Erde war, berichtet von dem Gefühl, sich am Ursprung der Welt zu wähnen. Die Landschaft, in der das Gras grüner, das Wasser reiner und Luft frischer ist als anderswo, mutet oft an wie eine Fabelwelt, die gerade erst entstanden ist. Einzigartig und wundersam zugleich - es gibt kaum einen anderen Ort auf der Welt, an dem Abenteuer, Sport und tiefe Entspannung so nahe bei einander liegen.
Eine gute Mischung der beiden Aspekte ist eine Kajakfahrt durch Neuseelands Fjordlandschaft auf der Südinsel. Im Fjordland Nationalpark findet sich eine ganze Reihe der weit ins Landesinnere reichenden Meeresarme. Kajakfahrten durch das dunkelblaue Wasser entlang steiler Felswände sind im Milford oder Doubtful Sound möglich und gehören zum Höhenpunkt jeder Neuseelandreise. Die Maori glauben, dass die urzeitliche Fjordlandschaft von einem gigantischen Steinmetz namens „Tute Rakiwhanoa“ ins Land gemeißelt wurde.
Eine weitere Möglichkeit den Fjordland Nationalpark zu entdecken, ist zu Fuß auf einem der neuseeländischen Great Walks. Drei der Wanderwege führen durch den Nationalpark, der Milford Track, der Kepler Track und der Routburn Track. Alle können in drei bis fünf Tagen gewandert werden und führen vorbei an dichten Wäldern, unberührten Bergseen und durch wild bewachsene Täler. Über die anderen Great Walks in Neuseeland, ihre Highlights und über Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke kann man sich sehr gut über das Internet informieren.
Auf der Nordinsel führt „Wai Maori Rafting & Kayaking“ die Süßwasser-Kajak-Fahrer über den Tokaanu Fluss hinaus auf den Lake Taupo. Auf der Tour mit dem Kajak paddelt man vorbei an den Waihi Village Wasserfällen, an kochenden Tümpeln und Geysiren und an beieindruckenden Maori-Steinschnitzereien.
Ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala steht bei den Neuseeländern auch das Fahrradfahren. Ganz nach dem Vorbild der „Great Walks“ entsteht gerade das Radwegenetz „Nga Hereanga“ – in der Maorisprache „die Reisen“. Es soll künftig auf mehr als 3.000 Kilometern das ganze Land durchkreuzen wird. Das Radwanderparadies wird in vielen Teilen Naturschutzgebiete führen. Unterschiedliche Untergründe und Hindernisse verschiedener Schwierigkeitsgrade sollen für die Radsportbegeisterten entstehen.
Nur Fliegen ist schöner und wer in Neuseeland zum Paragliding aufbricht, dem liegt die herrliche Natur im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen. Queenstown ist nur eine der Städte, die Aktivurlaubern Gleitschirmflüge anbietet. Besonders für Greenhorns ist die Alpenstadt eine gute Adresse. Denn sowohl Hobby- als auch Profisportler können hier in luftige Höhen steigen und nach einem kurzen, aber intensiven Training entscheiden, ob sie alleine oder mit einem erfahrenen Lehrer durch die Luft gleiten wollen. Als Kulisse dient die Bergkette der Remarkables und der Lake Wakatipu. Weitere Gleitschirm- oder Drachfliegerzentren befinden sich in Nelson, der Hawke’s Bay, Christchurch und Auckland.
Alles, was ein Kribbeln im Bauch hervorruft, steht bei Kiwis und Neuseelandbesuchern gleichermaßen hoch im Kurs. Schon mal Bungy-Jumping gemacht? Wie wäre es dann mal mit einem Canyon Swing? Besonders Queenstown auf der Südinsel entpuppt sich als wahrer Abenteuerspielplatz. Hier gibt es weltweit pro Quadratmeter mehr Abenteueroptionen als in jeder anderen Stadt mittlerer Größe. Es kann nach Herzenslust geraftet, gejumpt, geschwungen, gerutscht oder im Jetboot am Felsen vorbei gesaust werden, gern auch alles am selben Tag.
Das Waschmaschinen-Gefühl, das dabei entsteht, kann jedoch auch von einer einzigen Funsportart hervorgerufen werden, die auf der Nordinsel zuhause ist. Beim Zorbing rollen schwindelfreie Abenteurer in einer mannshohen, aufblasbaren Kugel den Berg hinunter. An Gurten befestigt geht es in der gefederten Kugel kopfüber direkt in den Zustand der Schwerelosigkeit. Wer den Schleudergang scheut, entscheidet sich für die feuchte Variante mit Wasser im Zorbing-Ball und genießt so zumindest einen verwackelten Blick auf die Landschaft.
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Weiterführende Links:
www.fiordlandseakayak.co.nz/
www.raftingkayaking.co.nz/
www.tourism.govt.nz/Our-Work/New-Zealand-Cycle-Trail-Project/
www.newzealandnz.co.nz/activities/zorbing.html





