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Neuseeland

Neuseeland kulinarisch - lokale Spezialitäten und Weine

Süße Verführung
Es ist weiß, es ist fluffig und oben drauf sind Kiwi-Früchte. Was könnte das sein? Wahrscheinlich die süßeste Verführung, seit es Neuseeland gibt. Die Pavlova ist eine Torte, die Neuseeländer mit Vorliebe an Festtagen essen. Die sahnige Kalorienbombe wurde nach einer russischen Balletttänzerin benannt und hat Tradition. Sie ist eines der Lieblingsdesserts der Kiwis. Bei Creative Tourism in Nelson können Süßmäuler lernen, wie Pavlova geht – und dabei nach Herzenslust naschen.

Weltmeisterlicher Eisgenuss
Aus Milch, Sahne und Zucker besteht Neuseelands beliebteste Zwischenmahlzeit – das Hokey Pokey Eis. Mit ihrem Pro-Kopf-Eisgenuss belegen die Neuseeländer Platz eins in der Welt. Wen wundert es also, denn das cremige Hokey Pokey Eis mit Vanille und Karamell weckt Kindheitserinnerungen an einen Ausflug ans Meer und wird außerdem mit lokalen Zutaten frisch hergestellt.

Kaffee-Kult und Kult-Cafés
Wer in Neuseeland einen „Flat White“ bestellt, bekommt perfekt zubereiteten Milchschaum mit zwei Espresso-Shots in einer Capuccino- Tasse. Aber nicht einfach so: Die Kiwis haben sich zu wahren „Flat White-Künstlern“ entwickelt und verzieren die Milchkrone bereits beim Eingießen mit Farnblättern, Herzen und Blüten. So hat sich die Café-Metropole Wellington quasi zu einer Galerie der Flat Whites gemausert und es gibt mehr Cafés pro Einwohner als in New York City. Die Anleitung, um den Flat White zu Hause selbst nach zu machen gibt es bei YouTube.

Glibbernde Gaumenfreuden
Wer nicht allzu viel Zeit für die Suche nach Nahrung aufwenden will, der ist auf der Nord- und der Südinsel Aotearoas gut aufgehoben. Die Neuseeländer sind ganz ihrer unkomplizierten Art entsprechend Meister der schnellen Küche aus dem Meer. Eine Lieblingsspeise ist daher das „Whitebait“. Das etwas eigenwillige Fischgericht besteht aus einem Mix aus verschiedenen jungen Fischen, die je nach Region und Saison anders zubereitet werden. Äußerlich erinnert der glibbrige Fisch zwar eher an einen durchsichtigen Wurm, aber seine Beliebtheit gibt ihm recht.

Alternativ Schlemmen
Spaß macht ein Besuch eines typisch neuseeländischen Farmers Markets. Hier können jede Menge hausgemachte Spezialitäten wie Avocado Öl, Chutneys und Marmeladen gekauft werden. Das Schlendern entlang der Marktstände ist auch eine gute Gelegenheit mit den einheimischen Händlern ins Gespräch zu kommen und sich durch verschiedene Häppchen zu probieren. Der „Wellington Farmers Market“ ist ein gutes Beispiel für die neuseeländische Vielfalt an frischen Obst und Gemüse. Der farbenfrohe Markt ist immer sonntags geöffnet. Der Fischmarkt in Auckland ist ein Geheimtipp für die besten Fish’n Chips des Landes, dazu gibt es gratis Seafood-Kochvorführung zu bestaunen.

Wild, Wilder, Wildfoods

Es kriecht, es knackt, es kitzelt die Zunge. Zum Besuch des Wildfood Festivals gehört eine große Portion Neugier und ein robuster Magen. Aktionen wie der alljährliche Maden-Ess-Wettbewerb stellen die Festivalgänger vor ungeahnte Herausforderungen. Erfolgreiche Teilnehmer landen mit etwas Glück dann mit einem Schnappschuss auf der Homepage im Internet.

Work & Travel
Jobben und zwischendurch Früchte naschen kann man in Neuseeland als „Working Traveller“. Eine Saison jobben und sich nebenbei noch den Bauch mit Erdbeeren, Kiwis oder anderem erntefrischen Obst und Gemüse vollschlagen geht das ganze Jahr über. Die Region Marborough wird zwar als Obstkorb Neuseelands bezeichnet, ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten. Mit PickNZ lässt sich der Job an der frischen Luft planen – Tätigkeiten gibt es auf beiden Inseln zur Genüge und Pflücker werden immer gesucht. Allgemeine Informationen zum Work & Travel Programm von STA Travel findet ihr hier.

Alles Käse
Wer sein Reisebudget schon in der Tasche hat, kann eine der zahlreichen, über das Land verteilten Käse-Farmen besuchen und nach Herzenslust probieren. Auf der Mahoe Farm in der Bay of Islands auf der Nordinsel gibt es hausgemachten Bauernkäse. Neben den Klassikern wie Gouda und Edamer produzieren die Farmer auch spannende Kreationen wie einen Knoblauch-Petersilien-Käse oder den „Leidse“, eine Edamerart mit Kreuzkümmel. Noch mehr probieren kann man auf der Kapiti Käse-Farm.
 
Mehr aus dem Meer
Nichts für schwache Mägen sind die vielfältigen Bootsausflüge die man in Neuseeland machen kann. Seetaugliche können in Kaikoura zum Fischen fahren, dem Skipper danach beim Langusten-Räuchern zusehen und dann zugreifen. Wer nicht auf das Boot möchte, kann die köstlichen Meerestiere und regionale Fischsorten auch in Tuti's Restaurant & Cafe an der Promenade genießen.
Grün und schmackhaft ist die neuseeländische Greenshell-Mussel. Sie gehört fest zum Speiseplan der Maori und kann roh und gekocht verspeist werden. Dazu bietet sich der "Mussel Pot" in Marlborough an. Ein Muschelgericht gibt es hier schon ab etwa 9 Euro. Eine kleine Investition, die sich aber auf jeden Fall lohnt,  ist die eintägige Greenshell-Mussel-Cruise für 63 Euro, auf der Muscheln und Wein gereicht werden auf einer Fahrt durch den Marlborough Sound.

Wining and BikingWining & Biking
Neuseelands junge Weinanbautradition ist mittlerweile weltweit bekannt. Hauptsächlich der neuseeländische Chardonnay und Sauvignon Blanc aus Marlborough oder Central Otago haben sich in kürzester Zeit unter Kennern einen Namen gemacht. Aber Neuseeland wäre nicht Neuseeland, wenn sich die Kiwis nicht auch hier etwas besonders hätten einfallen lassen. Der Weingenuss kann mit sportlicher Betätigung verbunden werden. Bei „On Yer Bike“ in der Hawke's Bay geht es auf einem Weinpfad von Winzer zu Winzer fahren. Wer davon müde wird oder angeschwipst ist, fährt einfach mit dem Pick-Up weiter. Dieser pendelt zwischen den Weingütern und sorgt dafür, dass der Fahrradführerschein nicht in Gefahr ist.


Weiterführende Links:
Wildfoods Festival Website: www.wildfoods.co.nz/
„On Yer Bike“ –Tour durch die Weinberge: www.onyerbikehb.co.nz/

Essen und Trinken in Neuseeland:
www.newzealand.com/travel/about-nz/features/features_home.cfm/featuretype/food.html

 

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