Historisches Sevilla
Sevilla liegt in der spanischen Region Andalusien und die rund 700.000 Bewohner sind mächtig stolz auf ihre Stadt. Der berüchtigte Don Juan genauso stammt aus Sevilla und ebenso der berühmte Hofmaler Velázquez. Der maurischen Dynastie der Almohaden verdankt Sevilla den Alcázar, den Peter der Grausame im 14. Jh. zu einem prachtvollen Mudéjar-Palast umbauen ließ. Wunderschön anzuschauen sind die Gemächer und Höfe mit klingenden Namen wie “Jungfrauenhof” (Patio de las Doncellas), “Jagdhof” (Patio de la Montería) und “Löwenhof” (Patio del León).
1402 entstand in Sevilla die Kathedrale Santa María, die drittgrößte Kirche der Christenheit nach St. Peter in Rom und St. Paul in London. In dem fünfschiffigen Bau ist nicht nur ein Kreuz aus dem Gold aufbewahrt, dass Kolumbus erste Karavelle mitbrachte, sondern sogar der Sarg des Entdeckers selbst. Wie so oft wird allerdings auch hier gezweifelt, ob die Reliquien wirklich authentisch sind.
Direkt hinter dem Alcázar liegt das einstige Judenviertel, das Barrio de Santa Cruz. Terrassen auf schattig-schönen Plätzen, schmiedeeisernen Fenstergitter und die Blumenpracht in den Innenhöfen sind Andalusien pur. Viele schöne Restaurants, Tapabars und Souvenirläden erwarten den Besucher hier. Wer es etwas belebter mag, der ist auf der Plaza de España richtig. Dem großen Platz schließt sich im Süden der mit Pavillons geschmückte María-Luisa-Park an.
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