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Südindien

Kerala entdecken

Hausboote unter Palmen und Baumhäuser im Dschungel - eine Reise durch den Bundesstaat Kerala an der Malabarküste im Südwesten Indiens verspricht viele außergewöhnliche Erlebnisse und aufregende Entdeckungen. Die Gegend hat im Vergleich zu anderen Regionen Indiens einen relativ hohen Lebensstandard – der Bevölkerung zugute kommen dabei die nahe gelegenen Golfstaaten, aber auch Landwirtschaft und Fischfang sind wichtige wirtschaftliche Pfeiler.

Der Tourismus lebt oft von innovativen Ideen. Auf den Backwaters, den Wasserwegen zwischen Cochin und Quilon, locken beispielsweise zu Hausbooten umgebaute Frachtkähne Indienreisende mit einer beschaulichen Flussfahrt. Die Idee zur Umfunktionierung der Flachwasserboote kam vor ein paar Jahren dem Inder Babu Varghese, der damit den ansässigen Bootsbauern gleichzeitig einen neuen Berufszweig eröffnete.

Sehenswert ist auch die tropische Hafenstadt Calicut mit ihren zahlreichen Prunkbauten aus vergangenen Zeiten. Bereits in der Antike war Calicut ein wichtiges Handelszentrum für Gewürze und Holz. Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama kam auf seiner großen Entdeckungsreise rund um Afrika im Jahr 1498 hier am Strand Kappad an. Auch hier floriert der Bootsbau, da viele arabische Kunden aus dem harten Holz der umliegenden Wälder ihre traditionellen Segler fertigen lassen.

Das Hochland von Kerala ist ein Paradies für Feinschmecker. Unzählige Plantagen reihen sich im „Land der Gewürzhügel“ aneinander. Neben Kaffeebohnen und Teepflanzen werden unter anderem auch Pfeffersträucher, Kardamompflanzen und Kautschukbäume angebaut. Abenteuerlustige Touristen und Naturliebhaber sollten einen Trip in den tropischen Nebelwald der Gebirgskette Westghats wagen, um dort die reiche Flora und Fauna des Dschungels zu entdecken. Übernachten kann man in den Baumwipfeln in Baumhäusern.

Foto: locr.com/very-very

Ausführliche Informationen zu einer Reise durch Kerala gibt es hier