Die Wüste Nevada
Auch wenn Nevada zum größten Teil nur Wüste als landschaftliche Besonderheit aufzuweisen hat, können Besucher hier doch so einiges entdecken. Oftmals beginnt die Reise in den Bundesstaat Nevada in seiner größten Stadt: Las Vegas. Hier leben rund zwei Drittel der Einwohner des Staates auf einem Flecken zusammen.
Rund um Las Vegas kann in der Wüste Nevadas zum Beispiel das „Death Valley“ besichtigt werden. Im Grenzgebiet zu Kalifornien liegt das „Tal des Todes“ und es macht seinem Namen alle Ehre, gilt es nämlich als der trockenste Nationalpark in Amerika. In den Sommermonaten steigt die Temperatur hier auf bis zu 40 Grad Celsius.
Im Gegensatz zur trockenen Einöde des „Death Valley“ bietet der gigantische Hoover-Staudamm Kühle und Feuchtigkeit. 50 Kilometer südöstlich von Las Vegas staut er den Colorado River zum Lake Mead auf – dem größten Stausee der USA. Neben Staudamm und Wüste gibt es in Nevada aber auch die reichsten Goldvorkommen der Erde und das weiß kaum jemand. Die Geisterstadt Rhyolite ist ein Relikt der Goldgräberzeit und in zwei Stunden mit dem Auto von Las Vegas aus zu erreichen. 1904 wurde Rhyolite aufgrund reicher Goldfunde in der Umgebung gegründet, nachdem die Goldverkommen 1919 aber erschöpft waren, starb er völlig aus. Besucher können heute aber noch Bahnhof, Bank, Hotelgebäude und sogar das Gefängnis aus jener Zeit besichtigen.
Foto: locr.com/bergerb2
Mehr Informationen zur Wüste Nevada und Las Vegas finden Sie unter las-vegas-strip.de
