Edinburgh

Edinburgh: Athen des Nordens

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Auf Grund der zahlreichen Hügel wird Edinburgh oft mit der griechischen Hauptstadt verglichen und der Schriftsteller Theodor Fontane bezeichnete die Stadt im südlichen Schottland einst als „Athen des Nordens“. Doch die schottische Stadt hat auch ihren ganz eigenen Charme und etliche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Mitten in Edinburgh erhebt sich auf dem Basaltkegel eines erloschenen Vulkans das uneinnehmbare Edinburgh Castle und prägt die Skyline der Stadt. Zu drei Seiten fällt der Kegel des Vulkans senkrecht ab, nur über die Ostseite ist die Festung zu Fuß zu erreichen. Bereits im 9. Jahrhundert vor Christi wurde der Berg, dessen Plateau etwa 80 Meter über dem umliegenden Gelände liegt, erstmals besiedelt.

Täglich um Punkt 13 Uhr werden auf der Festung die Kanonen abgefeuert. Diese Tradition stammt noch aus der Zeit der Seefahrer und diente damals als Signal für die Besatzung von Segelschiffen, die die genaue Uhrzeit wissen mussten, um ihre Chronometer justieren zu können. Noch heute ermöglicht der Kanonenschuss, der bis zu drei Kilometer weit gehört werden kann, Besuchern und Einwohnern, ihre Uhren richtig einzustellen.

Auf dem Gelände des Edinburgh Castles befindet sich außerdem der Stein von Scone, der in den früheren britischen Krönungsritualen eine bedeutende Rolle spielte und auf dem die Herrscher Schottlands während der Zeremonie saßen.

Neben dem Edinburgh Castle kann die schottische Hauptstadt noch mit etliche weitere Sehenswürdigen aufwarten. Neben dem Holyrood Palace, der schottischen Residenz des britischen Königshauses, sind auch die Prince Street mit ihren vielen Geschäften und der Hafen von Leith, in dem die königliche Yacht Britannia vor Anker liegt, bei Touristen sehr beliebte Ausflugsziele.

Bild: locr.com/scotlandflavour

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