Clever buchen & sparen – Tipps zur Online-Reisebuchung

Anzeige

Mauritius, die Malediven, Florida oder ein Abstecher an die Ostsee – Singles und Familien verreisen gern.Eine Tatsache, welche durch die 29. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen gestützt wird. Im Rahmen der Umfrage gaben 43 Prozent der Befragten an, für die kommenden 12 Monate mindestens eine Reise geplant zu haben. 35 Prozent der Umfrageteilnehmer waren sich noch nicht sicher.

Und auch der Onlinemarkt für Reisen boomt. So hat der Verband Internet Reisevertrieb e.V. anlässlich der ITB (Internationale Tourismus-Börse) Zahlen veröffentlicht, die den Boom des Online-Reisemarkts belegen. Allein 2012 haben sich demnach 55 Prozent der Deutschen im Internet über Reisen informiert. Und 33 Prozent der Verbraucher – also ein Drittel – hat sich letztlich sogar schon für die Online-Reisebuchung entschieden. Ein klarer Sprung nach vorn. Denn im Jahr 2008 war es nur knapp ein Viertel der reiselustigen Deutschen, die sich für eine Online-Buchung entschieden haben.

Betrachtet man das Wachstum des Online-Reisemarkts, darf sich die Branche freuen. Auch in den kommenden Jahren dürften sich mehr Verbraucher für diesen Weg der Reisebuchung entscheiden. Welche Bereiche sind auf dem Onlinemarkt für Reisen aber besonders stark vertreten? Oder liegen Pauschal-, Fern- und Städtereisen hier gleichauf? In diesem Zusammenhang haben sich in den letzten Jahren klare Trends entwickelt. Geht es um die Buchung der Unterkunft (15 Prozent), eine Pauschalreise oder das Flugticket (beides je neun Prozent), haben Reisewillige scheinbar kaum Berührungsängste mit dem Internet. In anderen Bereichen – wie zum Beispiel für die Buchung eines Mietwagens – tritt das Internet dagegen in den Hintergrund.

Wie finden Reiselustige aber im Internet zu ihren Reisen? Einer der wesentlichen Ansprechpartner sind Reiseportale, die in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen haben. Allein im Jahr 2011 haben Verbraucher aus Deutschland 37 Prozent der Buchungen über diese Online-Reiseportale abgewickelt. Der direkte Kontakt zum Anbieter von Ferienwohnungen und -häusern landet dagegen nur auf Platz 2 – weit abgeschlagen mit 17 Prozent. Es stellt sich die Frage, warum die Online-Reisebuchung für Verbraucher in der Vergangenheit einen so massiven Attraktivitätszuwachs erfahren hat?

 

Reisebuchung im Internet: Pro & Kontra

Hält man die Online-Reisebuchung und das Reisebüro nebeneinander, neigt sich die Waagschale im ersten Moment in Richtung der Internetbuchung. Hat sie doch einige deutliche Vorteile. Beispielsweise können Verbraucher im Internet unterschiedliche Reisekombinationen mit wenigen Mausklicks vergleichen, sich über Reiseziele und Hotels sofort informieren – und die Online- Reisebüros haben 24 h geöffnet. Eine Tatsache, die vielen Reisenden entgegenkommt. Schließlich lässt sich der Urlaub bequem nach Feierabend vom Wohnzimmer aus buchen – ohne sich im Reisebüro die Beine in den Bauch stehen zu müssen.

Zumal im Internet zusätzlich die Möglichkeit besteht, sich vorab ein Bild vom Wunschhotel zu machen – auch durch die Hotelbewertungen anderer Urlauber. Was Online- Reisebüros ebenfalls gerne als Pluspunkt für sich in Anspruch nehmen, ist die breite Palette der Angebote und deren Aktualität. Hat die Online-Reisebuchung aber wirklich in allen Bereichen die Nase vorn?

Nein, es gibt Momente in der Urlaubsvorbereitung, in denen das „klassische“ Reisebüro deutlich punkten kann. So geht bei einem zu großen Angebot schnell der Überblick verloren, die Suche nach den passenden Destinationen gestaltet sich zeitraubend – und kann frustrierend werden. Die Reisebuchung im Internet nimmt dann mehr Zeit in Anspruch als der Gang ins Reisebüro. Und in einem weiteren Punkt fallen Internetportale zurück – die Betreuung bei Individual-/Bausteinreisen. Im Kontakt zum Reisebüro vor Ort lassen sich die einzelnen Bereiche nicht nur individueller miteinander verzahnen, die Reisebüros bieten zudem nicht selten zusätzliche Serviceleistungen – wie das Stellen eines Navigationsgeräts für Reisen mit dem Mietwagen, Reiseführer etc. Und letzten Endes steht bei Fragen und Problemen immer ein Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung, der auch persönlich beraten kann.

 

Vorteile der Online-Reisebuchung Nachteile der Online-Reisebuchung
  • täglich 24 h erreichbar
  • nur eingeschränkte Beratung möglich
  • große Auswahl an Inlands- und Fernreisen
  • keine Ansprechpartner vor Ort
  • einfache Vergleichsmöglichkeiten
  • zeitraubende Suche bei großer Angebotspalette
  • keine räumliche Einschränkung der Erreichbarkeit
  • keine individuellen Serviceleistungen in der Reisevorbereitung
  • schnelle und einfache Buchungsabwicklung
  • teilweise nicht mängelfreie AGBs
  • Bilder/Videos lassen einen Eindruck von Unterkunft und Umgebung entstehen
  • Individualreisen nur mit großem Zeitaufwand realisierbar
  • Tiefpreisgarantie bei einigen Portalen

 

Online-Reisebuchung – ja oder nein

Kann man im Internet eine Reise buchen? Die Antwort lautet definitiv ja. Allerdings sollte man sich im Klaren über die Grenzen sein, die einer Online-Reisebuchung gesetzt sind. Wer genau weiß, wohin es gehen soll und an einer Pauschalreise interessiert ist, kann ohne Bauchschmerzen online buchen – und sich für das beste Angebot entscheiden. Denn einen großen Vorteil hat das Internet: Dank vieler Fotos, der Online-Bewertungen und durch Kartendienste kann ein recht umfassendes Bild vom Hotel und dessen Umgebung entstehen.

Im Fall einer Individualreise ist es aber durchaus ratsam, den klassischen Weg zu gehen. Hier müssen alle Bausteine zusammenpassen – es ist wenig Spielraum für Fehler. Und mitunter trifft man im Reisebüro sogar Mitarbeiter mit persönlicher Reiseerfahrung, die an entscheidenden Stellen weiterhelfen können. Es ist letztlich sinnvoll, beratungsintensive Bereiche der Reiseplanung dem Reisebüro zu überlassen.

Tipp: Verbraucherorganisationen bemängeln immer wieder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) einiger Reiseportale. Es ist durchaus zu empfehlen, das Kleingedruckte bei einer Online-Reisebuchung im Auge zu behalten – besonders vor dem Hintergrund eventuell entstehender Zusatzkosten und den Rücktrittsrechten.

 

Ab in die Ferien – Reise-Portale oder Reisesuchmaschine

Der Onlinemarkt für Reisebuchungen wächst. Und damit nimmt auch die Zahl der Anbieter zu, die Reisen vermitteln wollen. Wer das Internet für die Suche und die Buchung des nächsten Urlaubs nutzen will, stößt fast schon zwangsläufig auf die Begriffe Reise-Portal und Reisesuchmaschine. Wo liegen die Unterschiede? Versucht man beide Bereiche zu trennen, ließe sich das Reise-Portal wohl am besten als konzeptionelles Ganzes umschreiben, in dem Informationen verschiedener Medien (Bilder, Videos sowie Text in Form von Bewertungen oder Landes-/Reiseinformationen) zusammengefasst werden. Die reine Reisesuchmaschine wäre dagegen ein Instrument, mit dem sich – anhand festgelegter Rahmenbedingungen – passende Angebote verschiedener Anbieter sortieren und finden lassen.

Betrachtet man den Markt der Online-Reisebuchung, sind die Übergänge allerdings fließend. Viele Portale integrieren eine Reisesuchfunktion. Und Reisesuchmaschinen präsentieren Hintergrundinformationen – wie die wichtigsten Länderinfos. Was eine Unterscheidung zusätzlich erschwert, ist die Tatsache, dass die meisten Reise-Portale bzw. Reisesuchmaschinen nicht Veranstalter der Reisen sind, sondern nur Vermittler und als dieser die Angebote aus einem zentralen Pool zusammenstellen. Die gleiche Reise kann also in mehreren Portalen auftauchen. Zudem benutzen viele Seiten im Hintergrund sehr ähnliche Softwarelösungen, was die Unterschiede zusätzlich in den Hintergrund treten lässt.

Tipp: Wer besonderen Wert auf niedrige Buchungskosten legt, sollte sich nicht nur auf ein Reise-Portal beschränken. Mitunter können die Preise für eine Reise bei unterschiedlichen Anbietern variieren.

 

Online-Reisebuchung – reicht ein Klick?

Viele reiselustige Deutsche, die zum ersten Mal ihren Urlaub online buchen wollen, haben die Vorstellung im Kopf, dass ein Klick ausreicht und man quasi die Koffer packen kann. Ruft man dann eines der Reisportale auf, verfliegt die Euphorie meist schnell. Wer im Urlaub sicher ankommen und sich entspannt zurücklehnen will, muss einfach etwas Zeit investieren. Wie läuft die Online-Reisebuchung im Allgemeinen ab? Generell ist es empfehlenswert, sich vorab Gedanken darüber zu machen, wohin die Reise gehen soll, welche Serviceleistungen im Reisepakt enthalten sein müssen und welchen Standard die Unterkunft zu bieten hat.

Darüber hinaus spielt natürlich eine Rolle, wie und zu welchem Zeitpunkt man die Reise gern antreten will. Der Grund: Viele Reiseportale und Reisesuchmaschinen sortieren die Angebote unter genau diesen Rahmenbedingungen. Wer bereits vor der Buchung über den Urlaub nachdenkt, schränkt die Zahl der angebotenen Reisen ein – und muss sich nur zwischen den Offerten entscheiden, die den eigenen Wünschen entsprechen.

Tipp: Wie die Praxis zeigt, muss die Präsentation eines Hotels im Internet mit schönen Hochglanzbildern nicht unbedingt der Realität entsprechen. Vor der eigentlichen Buchung ist es sinnvoll, die Favoriten über Bewertungsseiten auf Herz und Nieren zu prüfen.

Letztlich sollte der Kreis der Angebote soweit zusammengeschrumpft sein, dass man sich ohne Mühe für den Favoriten entscheiden und die Verfügbarkeit der gewünschten Reise prüfen kann. Passt alles zusammen, bleibt nur noch der letzte Schritt – die Online-Reisebuchung. Auf was sollte man im Zusammenhang mit der Reisebuchung besonders achten?

 

Tipps zur Online-Reisebuchung

Nach der Online-Reisebuchung darf man vom Urlaub träumen – wenn man alles richtig gemacht hat. Gerade im Buchungsformular kann sich der eine oder andere Stolperstein verstecken, auf den geachtet werden sollte. Wie sehen grundlegende Tipps zur Onlinebuchung aus? Generell sollte klar sein, wer hinter den Angeboten steht. Zu den wesentlichen Angaben gehören

  • die Rechtsform des Unternehmens,
  • die Namen der vertretungsberechtigten Personen
  • und die vollständige Adresse usw.

Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft die Frage, wer für die Leistungen eigentlich verantwortlich ist. Denn für eventuell anfallende Regressansprüche muss klar zwischen dem Reisevermittler und dem Reiseveranstalter unterschieden werden. Regelmäßig für Verwirrung sorgt der Buchungsablauf. Hier ist Transparenz und Übersichtlichkeit Trumpf. Werden alle Angaben zur Reise genannt? Lassen sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen einsehen oder muss danach lange gesucht werden? Stellt das Portal die Kosten (auch Zusatzkosten) transparent dar?

Faktoren, die bereits ein Fingerzeig in Richtung Seriosität der Reiseportale sein können. Ebenfalls sehr wichtig – aber gern unterschätzt – ist der Datenschutz. Hohe Verschlüsselungsstandards gewährleisten eine sichere Übermittlung sensibler Daten. Zudem sollte klar sein, dass Vermittler und Reiseveranstalter die persönlichen Daten nicht einfach anderweitig nutzen. Zum Schluss wirft man am besten noch einen prüfenden Blick auf alle Daten – um sicherzugehen, dass sich zu keinem Zeitpunkt ein falsches Häkchen eingeschlichen hat. Und – last, but not least – keine Zahlung ohne Sicherungsschein. Dieser gilt als Nachweis, dass sich der Reiseveranstalter gegen das Insolvenzrisiko abgesichert hat, und ist in Deutschland vorgeschrieben. Solange dieser nicht vorliegt, sollte keine Zahlung an den Reiseveranstalter getätigt werden.

Tipp: Immer wieder hat in den letzten Jahren das sogenannte Opt-out-Verfahren in der Reisebuchung für Ärger gesorgt und beschäftigte sogar den Europäischen Gerichtshof. Vor dem Abschluss der Buchung sollte man sich vergewissern, dass teure Zusatzleistungen nicht voreingestellt und somit Gegenstand der Reisebuchung sind – was als unzulässig anzusehen ist.

 

Bezahlen – Kreditkarte oder Überweisung

Ist die Entscheidung gefallen und geht es an die Online-Reisebuchung, steht auch die Frage nach der Bezahlung im Raum. Grundsätzlich haben sich in den vergangenen Jahren folgende Bezahlmöglichkeiten etabliert:

  • die Überweisung,
  • das Bezahlen auf Rechnung
  • und die Kreditkarte.

Nicht jedes Reiseportal bieten alle drei Varianten an, es stehen oft nur die Überweisung sowie die Kreditkartenzahlung (in Abhängigkeit vom Veranstalter) zur Verfügung. Die Überweisung hat zwar auf den ersten Blick aus Verbrauchersicht viele Vorteile, allerdings kann es unter Umständen zu Problemen kommen. Etwa dann, wenn man versehentlich – z. B. durch einen Zahlendreher – den Reisepreis an ein falsches Konto überweist. Da Banken inzwischen den Empfänger nicht mehr abgleichen, läuft man mitunter einige Zeit seinem Geld hinterher. Und auch die Tatsache, dass der Preis für eine Fernreise schnell das Tageslimit für Überweisungen sprengt, ist mitunter ärgerlich.

Viele Verbraucher greifen daher zur Bezahlung per Kreditkarte und freuen sich schon entspannt auf den Urlaub. Aber auch wenn sich die Kreditkarte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr inzwischen etabliert hat, sollte man genau hinschauen. Das erste Problem betrifft die Zusatzkosten bzw. anfallende Gebühren. Wer seine Online-Reisebuchung per Kreditkarte zahlt, wird in einigen Fällen zur Kasse gebeten. Es ist sinnvoll, diesbezüglich vor dem Bezahlen den Bereich FAQ und die Preisangaben zu prüfen.

Tipp: Viele Reiseveranstalter akzeptieren für die Reisebuchung nur die „klassische“ Kreditkarte. Bei einer Nutzung der Prepaid-Variante ist nicht selten mit Problemen zu rechnen.

Auf der anderen Seite kann man Glück haben. Diverse Anbieter stellen für das Bezahlen der Online-Reisebuchung mit der Kreditkarte einen Bonus – wie zum Beispiel einen Preisnachlass – in Aussicht. Ein weiterer Vorteil der Kreditkarte können eventuell eingeschlossene Versicherungen sein, die im Ernstfall nach der Buchung greifen. Beliebte Konstellationen sind Reiserücktritts- und Gepäckversicherungen oder der Krankenversicherungsschutz im Ausland.

Tipp: Hat man es tatsächlich auf diese Zusatzleistungen abgesehen, sind die Leistungen sowie deren Geltungsbereich zu prüfen. Schließlich geht es nicht darum, sich irgendwie abzusichern – sondern sinnvoll.

Generell ist die Bezahlung der Reisebuchung per Kreditkarte möglich. Um nicht unversehens am Kreditkartenlimit zu scheitern, sollte man dieses im Vorfeld prüfen. Andernfalls gibt der Kartenanbieter die Forderung zurück – und man sitzt sprichwörtlich untätig auf gepackten Koffern. Eines sollte man aber grundsätzlich bei allen Bezahlmöglichkeiten im Auge behalten – die Datensicherheit. Sind persönliche Informationen einzugeben, ist ein hoher Verschlüsselungsstandard Pflicht – auch für die Online-Reisebuchung.

 

Online-Reisebuchung – so geht´s entspannt in den Urlaub

Ein Klick – und weg. Leider ist die Online-Reisebuchung nicht ganz so einfach. Gerade vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl an Reiseportalen und Reisesuchmaschinen fällt es Verbrauchern schwer, sich auf dem Markt zurechtzufinden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es vom ersten Mausklick bis zur fertigen Buchungsbestätigung im Durchschnitt neun Stunden und 13 besuchte Websites braucht. Ein durchaus erheblicher Zeitaufwand. Abkürzen lässt sich das Ganze nur durch eine umfassende Vorbereitung. Man sollte wissen, wohin die Reise gehen soll, welchen Standard man erwartet – und wie man am besten ans Ziel kommt. Dann ist die Online-Reisebuchung nicht nur ein bequemer Weg in den Urlaub, sondern auch eine Möglichkeit, nach Feierabend von den Ferien am Strand zu träumen.

 

Die Checkliste für Ihre nächste Online-Reisebuchung können Sie hier herunterladen.

 

Redaktioneller Hinweis
Diese Tipps und Informationen wurden Ihnen von dem Kreditkarten Portal www.kreditkartenvergleich.net zur Verfügung gestellt. Bei Fragen zum Thema Kreditkarten können Sie sich gerne direkt an die Redaktion des Vergleichsportals wenden.

Foto: © momius – Fotolia.com