Die Geschichte und Kultur von Sardinien

Die Insel der 1000 Sprachen

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Die Geschichte Sardiniens geht über 6000 Jahre zurück und brachte über die Zeit Ausgrabungen hervor, die mehr als 3000 Jahre alt sind und auf der Mittelmeerinsel bewundert werden können. Dazu zählen die Menhire Cort’e Semmuccu und Cenna Prunas sowie die Felsenhöhe Domus de Janas, wo früher Tote begraben wurden.

Aus Bronzezeit fand man auf Sardinien prähistorische Gigantengräber und Feengräber. Zusammen mit weiteren megalithischen Gräbern und Bauten ist Sardinien historisch ein ganz besonderer Ort für einen Urlaub. Turmbauten oder auch Nuraghen genannt, spielten früher für die Sarden eine zentrale Rolle im Leben. Die Nuraghenfestung Su Nuraxi in Barumini ist ein Weltkulturerbe der UNESCO und ist weltweit bekannt. Um alle diese Bauten ranken sich zahlreiche Geheimnisse, denen die Wissenschaftler bis heute nicht auf die Schliche gekommen sind. So rätselt man beispielsweise noch immer über die Entstehung und den Zweck dieser Bauwerke.

Bekannterweise gehört Sardinien zu Italien, doch dass man dort auch italienisch spricht ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist gibt auf der Insel Sardinien eine eigene Sprache mit vier unterschiedlichen Dialekten: logudoresisch, nuoresisch-barbaricinisch und campidanesisch. Fast schon multikulturell erscheint die Sprachenvielfalt auf Sardininen, denn man spricht dort auch noch das Galluresische und den Dialekt von Sassari, eine Verschmelzung des logudoresischen Sardisch mit italienischen Einflüssen. Hinzu kommt ein Dialekt von Alghero. Eine Menge Dialekte, die einen Urlaub nur noch faszinierender machen können.

Foto: locr.com/stambor

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