Naturschönheit auf Madeira

Die Lava-Schwimmbecken von Porto Moniz

Anzeige

Eine einzigartige Naturschönheit gibt es auf Madeira in Porto Moniz zu bestaunen. Der beliebte Ferienort an der Küste ist berühmt für seine Pools im Vulkangestein. Diese entstanden vor vielen tausenden Jahren als eine Lavazunge ins Meehr floss und durch die Kraft von Wind und Wasser zu einem Becken geformt wurde – Lava-Schwimmbäder im Atlantik, sozusagen.

Sandstrände gibt es in Porto Moniz keine, denn die Küste Madeiras fällt steil ins Meer und lässt keinen Platz für einen Strand. Dafür gibt es die Naturschwimmbecken in Form der Lava-Schwimmbäder, deren Anblick in der imposanten Naturkulisse für jede fehlende Strandpromenade entschädigt.

Die legendären Korbschlittenfahrten von Monte nach Funal und die Tea-Time im Reid’s Palace machen Porto Moniz sogar legendär. Was früher der abgeschiedenste Ort der Insel war, ist heute ein beliebtes Reiseziel mit modernen Küstenstraßen mit Tunnels, die sich durch das Vulkangestein schlängeln. Funchal ist dank der guten Infrastruktur schon nach einer Stunde Fahrtzeit mit dem Auto oder dem Bus zu erreichen. Den Name Porto Moniz verdankt die Stadt Francisco Moniz, der vom portugiesischen König zum Verwalter der Ländereien in dem neu besiedelten Küstenort bestellt wurde. Bis zum 19. Jahrhundert war Porto Moniz eine Walfangstation und Handelshafen und nur mit dem Schiff zu erreichen.

Foto: locr.com/christiaantick

Mehr zu diesem Thema lesen