Hessens Metropole

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Vieles kann man Frankfurt nachsagen – eines indes sicher nicht: dass es typisch deutsch sei. Europäische Metropolen wie London, Paris oder Madrid werden als Vergleich herangezogen, mancher zitiert sogar New York – auch diese Stadt sei nicht unbedingt typisch für ihr Land. Tatsächlich hat die Mainmetropole einiges mit der großen Schwester am Hudson gemeinsam, angefangen von der einzigartigen Silhouette über das reiche Kulturangebot und das ausgedehnte Grün bis hin zur ethnischen Vielfalt der Bevölkerung. 180 Nationalitäten wurden gezählt, fast ein Drittel der Frankfurter Bürger haben keinen deutschen Pass. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist damit der höchste aller deutschen Großstädte. Das Spektrum reicht vom türkischen Gemüsehändler bis zum asiatischen Banker, vom ägyptischen Programmierer bis zum italienischen Dirigenten.

Tolerant, weltoffen und modern, mit einer mehr als 1200 Jahre langen Geschichte, ist Frankfurt heute das Zentrum einer der produktivsten und dynamischsten Regionen im Herzen Europas. Doch Frankfurt lebt nicht nur im Rhythmus des Geldes – wenngleich hier rund 300 Banken beheimatet sind. Auch das Nationale Olympische Komitee, der Deutsche Sportbund und der Deutsche Fußballbund haben in Frankfurt ihren Sitz. Die Wiege der deutschen Jazzszene stand in den Ruinen der vom Krieg fast völlig zerstörten City, in den 80er-Jahren wuchs am Flussufer eine ganze Kette ebenso hochkarätiger wie facettenreicher Museen. Die Tänzer von William Forsythe trugen den Ruf der Stadt hinaus in die Welt. Auch der Techno, das klangliche Sinnbild der postindustriellen Moderne, wurde am Main erfunden. Namen wie Carlo Bohländer, Albert und Emil Mangelsdorff sind ebenso untrennbar mit der Musikszene Frankfurts verbunden wie Annemarie Roeloffs, Sabrina Setlur und Sven Väth. Gleiches gilt für Formationen wie das Ensemble Modern, das Museumsorchester (Frankfurter Opernensemble) oder das unkonventionelle Neue Frankfurter Schulorchester mit Klang- und Vokalkünstlern wie Frank Wolff, Sabine Fischmann, Markus Neumeyer und Anselm Wild. Ob Klassik oder Rock, Salsa oder Rap, Tango oder Hip-Hop – Frankfurts Clubs und Konzertsäle sind für alles offen. Und immer wieder wird die Stadt selbst zur Bühne, hallen Plätze und Straßen wider vom Openair-Sound regionaler Bands und international berühmter Gäste.

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