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Essen und Trinken in Irland

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Viel besser als ihr Ruf: Irische Küche
 
Vielfach ausgezeichnete Küchenchefs, zufriedene Gastro-Kritiker und Slow Food Fans sorgen für Schlagzeilen. Noch vor etwa zehn Jahren wären selbst Irland-Fans kaum auf die Idee gekommen, die Insel als ein gastronomisches Erlebnisziel zu preisen. In und um Dublin gab es einige Hotels und Restaurants, in denen die Gäste ein etwas anspruchsvolleres Essen serviert bekamen. Aber auf dem Land waren solche Adressen selten. Als Ausweg blieben oft nur die Fish & Chips-Shops, in denen zumindest der Fisch frisch war.
 
Das hat sich radikal geändert. In Irlands Städten kann man inzwischen sehr gut bis exzellent speisen. Und wer auf dem Land beispielsweise den Empfehlungen des Bridgestone Guides folgt, wird auch von Enttäuschungen verschont bleiben. Irlands Köche holen mächtig auf.
 
Woher kommt diese Entwicklung? „Geld und Reisen“, antwortet Derry Clarke in der Zeitschrift Ireland of the Welcomes. „Wir können beispielsweise schnell mal rüberhüpfen nach Frankreich.“ Seine Mutter konnte das nicht, ergänzt der Chef des „L’Érivain“ in Dublin. „Ihre Generation hatte nicht die Zeit, in Essen etwas anderes zu sehen als eine Notwendigkeit.

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