Schottland

Glasgow

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Glasgow ist die größte Stadt Schottlands und hat im Gegensatz zur Hauptstadt Edinburgh den Ruf als „Arbeiterstadt“. Seit den ersten Siedlungen in der Region und der späteren Stadtgründung am Fluss Clyde spezialisierte sich das Handwerk in Glasgow auf Fischfang, den Handel und später auch auf den Schiffsbau. Durch die zentrale Position der Stadt im Land wurde sie zum Handelszentrum für das britische Empire und das Tor für Waren aus aller Welt nach Europa.

Die reichen Kohle- und Eisenvorkommen der Grafschaft Lanarkshire und der Handel damit, machten Glasgow zur Industriestadt. Die industrielle Revolution lies Glasgow zu einer der reichsten Städte der Welt werden, zahlreiche Prachtbauten und kunstvoll gestaltete Fabriken zeugen auch heute noch vom damaligen Wohlstand.

Nach dem ersten Weltkrieg litt Glasgow sehr unter dem weltweiten wirtschaftlichen Niedergang. Schiffswerften, Kohlemienen und Stahlwerke wurden geschlossen und führten in den folgenden Jahrzehnten zur Massenarbeitslosigkeit. Seit den 1990er Jahren erholte sich die schottische Metropole aber von ihrem einstigen Niedergang und investierte große Summen in Kultur und Architektur.

Wer Glasgow besucht, findet einen eindrucksvollen Mix an Geschichte und Moderne. Wer die Historie der Stadt und ihre Bewohner nachvollziehen möchte, kann dies im „The People´s Palace“ tun. Das Museum präsentiert einen beeindruckenden Einblick in die politische, soziale und wirtschaftliche Vergangenheit der Stadt. Nicht entgehen lassen sollte man sich die „Glasgow Cathedral“, die eine beeindruckend lange Bauzeit von 300 Jahren aufzuweisen hat.

Foto: locr.com/richard71

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