Tauchen in der Karibik

Kubas Artenvielfalt erleben

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Als größte Insel der Karibik bietet Kuba zum Tauchen alle Vorteile dieser Region – klares, warmes Wasser und einen fantastischen Fischreichtum. Daneben gibt es in Kuba durch die geringen Tiefen und die Möglichkeiten zum Wrack- und Höhlentauchen schier endlos scheinende Tauchgänge mit echten Höhepunkten.

 

Die Rund 11 Millionen Kubaner leben in einem der letzten wirklich sozialistischen Staaten der Welt. Fidel Castro regiert ein durch die außenpolitischen Probleme mit den USA zwar armes, dafür aber recht gut organisiertes Land. Gute medizinische Versorgung und Bildung machen den Kubanern ein für karibische Verhältnisse relativ angenehmes Leben möglich.

 

Tatsächlich ist die Entfernung zu den USA gering. Florida liegt unmittelbar im Norden von Kuba, während im Westen der Golf von Mexiko beginnt. Haiti und die Dominikanische Republik liegen etwas südöstlich der Insel.

 

Kuba bietet an seinen Küsten so viele schöne Tauchgebiete, dass es schwer ist sich für nur eines zu entscheiden. Neben Riffen und Steilwänden gibt es rund um Kuba viele Wracks in verschiedenen Größen – von Flugzeugwracks bis hin zu Resten von spanischen Galeonen. Eine weitere Besonderheit sind die vielen Höhlen, die teilweise auch von weniger erfahrenen Tauchern gut zu entdecken sind.

 

Tolle Tauchplätze sind an fast jedem Abschnitt der kubanischen Festlandküste und rund um die vorgelagerten Inseln zu finden. Besonders schön ist das Tauchen an der Küste vor Varadero und Maria la Gorda sowie nahe den Inseln Cavo Largo, Isla de la Juventud und Jardines de la Reina. Um Varadero liegen einige der Top-Spots wie z.B. die riesige Höhle Blue Hole.

 

Die Artenvielfalt und schiere Menge an Fischen vor Kuba ist überwältigend. Zu sehen gibt es neben den üblichen Verdächtigen an bunt schillernden tropischen Fischen auch viele Großfische. Darunter Barsche, Barrakudas und viele verschiedene Haiarten vom Hammer- bis zum Bullenhai.

 

Eine gewisse Vorsicht ist auf Kuba allerdings bei der Wahl der Tauchschule angebracht. Die Sicherheitsvorkehrungen werden hier sehr locker gehandhabt, so dass man beim Tauchen aus eigenem Interesse besser auf die Einhaltung der gängigen Richtlinien achten sollte. Am Besten man reist zu zweit an und hat so immer einen verlässlichen Buddy. Besondere Aufmerksamkeit und kritische Überprüfung verdient auch die Ausrüstung, die häufig nicht auf dem aktuellsten Stand ist. Unter Umständen lohnt das Mitbringen von eigenem Tauch-Equipment.

 

Foto: © robertmandel / istockphoto

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