Russland

Metropole St. Petersburg

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St. Petersburg gilt als eine der schönsten Städten der Welt und ein bedeutendes Kulturzentrum. St. Petersburg hat viele Namen: Man nennt sie auch die nördliche Hauptstadt Russlands, das Venedig des Nordens und das Fenster nach Europa. Außerdem trug sie in den letzten Jahrhunderten die Namen Sankt Petrograd, Leningrad und seit 1991 wieder Sankt Petersburg.

Mit rund 4,6 Millionen Einwohnern ist St. Petersburg nach Moskau die zweitgrößte Stadt Russlands und die nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Metropole erstreckt sich über 40 Inseln im Delta des Newa-Flußes.

Da St. Petersburg im Nordwesten Russlands am Ostende des Finnischen Meerbusens liegt, findet man hier auch den wichtigsten russischen Ostsee-Hafen. Als der von Europa begeisterte Zar Peter 1703 den Grundstein der Stadt legte, wollte er seine Landsleute an die zivilisierte westeuropäische Lebensart heranführen und Russland von seinem bäuerlich-barbarischen Image befreit werden. Tausende von einfachen Arbeitern verloren beim Bau der beeindruckenden Kulisse ihr Leben und vielleicht grade deshalb hat diese künstlich in der Sumpflandschaft erbaute Metropole ein etwas düsteres Image. In den Werken  die vor allem im literarischen Werk Dostojewskis wird diese Stimmung immer wieder spürbar.

Vom 18. bis ins 20. Jahrhundert war St. Petersburg die Hauptstadt des russischen Reiches sowie das politische und kulturelle Zentrum des Landes. 1991 hat die UNESCO das historische Zentrum von St. Petersburg auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

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