Checkliste

Mit dem Auto nach Russland

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Wer plant, mit seinem Fahrzeug nach Russland zu reisen, sollte einige wichtige Dinge beachten. Wie auch bei Autoreisen in andere Länder, ist es wichtig, Punkte wie eine eventuelle Diebstahlversicherung oder mögliche Pannen und Unfälle schon bei der Planung der Reise zu bedenken.

Auch in Russland sind vor allem neue Autos diebstahlgefährdet. Seit einigen Jahren bietet der ADAC einen weltweiten Verkehrsrechtsschutz an, mit dem Reisende bei einem Aufenthalt bis zu drei Monate versichert sind. In Russland gilt diese Versicherung des ADACs jedoch nur für gemietete Wagen und nicht für Autos aus Deutschland. Sicherlich ist es am empfehlenswertesten, Russland mit einem etwas älteren oder gar mit einem russischen Modell zu bereisen.

Bei einer Reise mit dem Auto ist auch das Risiko einer Panne oder eines Unfalls nicht ausgeschlossen. In Russland gestaltet sich die Beschaffung benötigter Ersatzteile jedoch wesentlich schwieriger als in Deutschland. Im Fall eines Autoschadens ist es am ratsamsten, ein vorbeifahrendes Auto anzuhalten und nach einer nahegelegenen Werkstatt zu fragen und gegebenenfalls den Ansässigen zu bitte, dich dorthin abzuschleppen.

In Russland gibt es derzeit so gut wie kein hochwertiges, bleifreies Benzin. Alle, die nicht mit einem Dieselfahrzeug durch Russland reisen, laufen Gefahr, dass sie durch das minderwertige Benzin ihren Katalysator schädigen und diesen nach ihrer Rückkehr nach Deutschland austauschen müssen. Die Kosten für den Kraftstoff befinden sich jedoch auf einem für russische Verhältnisse hohem Niveau.

Auch die Straßenverhältnisse sind im Vergleich zu Deutschland nicht besonders gut. Häufig verfügen die Straßen weder über Markierungen und Notrufsäulen, noch gibt es viele Autobahnen. Auf den wenigen Autobahnen liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 110km/h.

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