Sehenswertes auf „Baja Mar“

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Ihre Eroberer nannten sie „Baja Mar“, was auf spanisch flaches Meer bedeutet. Heute ist die Inselgruppe eher bekannt unten den Bahamas und erfreut sich großer Beliebtheit – vorrangig US-Amerikanischer Touristen. Nicht umsonst hat sich der Tourismus zum Haupterwerbszweig etabliert.

Aufgrund seiner geographischen Lage zählt der Inselstaat eigentlich nicht mehr zur Karibik, sondern ist Teil des Atlantischen Ozeans.  Die Insel befinden sich Südöstlich von Florida und Nordöstlich von Kuba. Die Bahamas setzen sich aus rund 700 Inseln – wovon heute kaum mehr als 30 bewohnt sind – und rund 2.400 Korallenriffen zusammen. Die Zahlenangaben schwanken jedoch, je nach Definition, ob eine Landbrücke, die sich zwischen zwei Inseln leicht unter Wasser befindet, oder ein flacher Meeresarm als Trennung gelten oder nicht.

Auf der Insel New Providence liegt mit über 170.000 Einwohnern die Hauptstadt des Inselstaates, Nassau. Nach seiner Gründung im Jahre 1656 hieß die Stadt zunächst Charlestown. Nach der Zerstörung im Jahre 1684 durch eine spanisch-französische Flotte und dem Aufbau im Jahre 1687 wurde sie in Nassau umbenannt.

Nassau besticht durch seinen kolonialen Charme. Sehenswert sind vor allem die drei Festungen, Fort Montagu, Fort Fincastle und Fort Charlotte, wobei Letztere die größte ist.
Fort Charlotte wurde zwischen 1787 und 1789 von Lord Dunmore erbaut und nach der Frau von König George III. benannt: Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz. Besucher wartet neben de gut erhaltenen historischen Bauten und Details ein fantastischer Ausblick auf den Hafen Nassaus.

Nassaus heimliches Wahrzeichen ist die Queen’s Staircase. Die vor Kurzem erneuerte Königinnentreppe ist insgesamt gerade einmal 65 Stufen lang, dafür aber 21 Meter hoch. Die Treppe soll 1793 und 1794 durch Sklaven gearbeitet worden sein, welche die Stufen in den Kalkstein hauen mussten. Heute wie dient die Treppe, um auf kürzerem Wege zum Hügel Bennet zu gelangen.

Das Piratenmuseum in der Hauptstadt macht die berühmten Piraten wieder lebendig: Edward Teach (genannt Blackbeard), Jack Rackham (genannt Calico Jack), Charles Vane und weitere .
Traditionell geht es auch auf dem Strohmarkt in Nassau zu. Dieser erinnert an eine der ältesten Industrien der Bahamas, nämlich der Strohverarbeitung.

Foto: Klaus Brüheim / pixelio.de

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