Nordamerika – vielseitige Landschaften

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Im östlichen Teil Nordamerikas findet man die Appalachen, im westlichen die jüngeren Rocky Mountains. Diese stellen über die Inselkette der Aleuten den Anschluss an die ostasiatischen Gebirge her und verbinden somit Nordamerika über die mittelamerikanische Land- und Inselbrücke mit den Kordilleren Südamerikas.

Das Hochgebirge ist klar längsgegliedert. Die Rocky Mountains steigen ziemlich steil aus den Great Plains auf. Während der Eiszeiten sind diese bis etwa 48 ° nördlicher Breite von einem dichten Eistromnetz bedeckt gewesen, das seine Spuren in der glazialen Überformung hinterlassen hat.

Das pazifische Küstengebirge besteht aus einer Doppelkette, die durch ein Längstal getrennt ist. Das kalifornische Längstal ist ein besonders markantes Teilstück dieses Längstales westlich der Sierra Nevada. Die Pazifikkette setzt im Norden bei der Aleuten- und Atlaskette an (Mount McKinley, 6.193 m) und reicht bis zur Halbinsel Baja California.

Mehrere hochgeladene, ausgedehnte Beckenlandschaften und Plateaus schließen die Ketten der Rocky Mountains und der Küstengebirge ein. Salzseen und Salztonebenen auf dem 2.000 bis 2.300 m hohen großen Becken weisen auf die Abflusslosigkeit hin. Der Grand Canyon bezeugt die tiefe Zerschneidung der Colorado Plateaus.

Das Hochland von Mexiko ähnelt dem nördlichen Hochbecken, mit dem kleinen Unterschied dass dort die vulkanische Aktivität noch grösser.

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