Überraschende Urlaubslandschaft

Ostfriesland: Zwischen Emden und Elbe

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Anfangs ist es das Meer, das die meisten Binnenländer an die südliche Nordsee zwischen Emden und Cuxhaven lockt. Wenn sie wieder abreisen, haben sie viel mehr als Meer gefunden: eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft mit mittelalterlicher und moderner Kunst und eine Urlaubsregion mit fast unendlich vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Die Nordsee ist anders als Mittelmeer, Karibik und Ostsee: Sie dreht sich dank Ebbe und Flut ständig in Kreisen. Ebbe und Flut sorgen dafür, dass der Meeresboden vor der deutschen Nordseeküste zweimal täglich für einige Stunden trockenfällt. Diesen Bereich nennt man das Wattenmeer. Es ist heute als Nationalpark weit gehend unter Schutz gestellt, denn es bietet Tausenden von Tieren und vielen Pflanzen eine weltweit einzigartige Lebenswelt. Urlauber können sie entdecken: in den vielen Nationalparkhäusern entlang der Küste, auf geführten Wattwanderungen, die manchmal bis auf die vorgelagerten Inseln hinüberführen, aber auch schon bei Spaziergängen entlang der Strände.

Die sind ganz unterschiedlich. Kilometerlange, von Dünenketten gesäumte Sandstrände finden Sie nur auf den sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Entlang dem Festlandsufer finden Sie lange Sandstrände nur an wenigen, dem offenen Meer zugewandten Stellen: nördlich von Wilhelmshaven, an der Westküste Butjadingens und vor allem im Bereich von Cuxhaven.

Ansonsten können Sie auf Ihrem Handtuch oder in Strandkörben zumeist an künstlich aufgeschütteten Sandstreifen oder auf grünen Wiesen die Sonne anbeten. Für die Zeiten, in denen sich das Meer vom Ufer zurückzieht, stehen Ihnen zum Baden zudem in vielen Küstenorten moderne Frei- und Hallenbäder zur Verfügung, unter Ersteren auch viele, die im Winterhalbjahr beheizt sind.