Essen im Iran

Persische Küche

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Die kulinarische Kultur Persiens ist geprägt von der geografischen Lage des Irans, den jahrhundertlangen Kontakten zum Handel der Seidenstraße und natürlich den verschiedenen Volksstämmen. Im Land selber werden aber bereits die wichtigen Bestandteile der regionalen Küche angebaut: Weizen, Gerste, Reis und Tee.

 

Persische Speisen werden in „kalt“ und „heiß“ unterteilt, was jedoch nichts mit der Temperatur des fertigen Gerichts zu tun hat. Man spricht den einzelnen Nahrungsmitteln unterschiedliche Wirkungen zu. „Kalte“ Zutaten wie Reis, Milch oder auch Zitrusfrüchte sollen beruhigend wirken, „heiße“ wie Fleisch, Gewürze oder Nüsse dagegen anregend. Bei der Zubereitung traditioneller Gerichte wird daher großer Wert auf ein harmonisches Verhältnis von „kalten“ und „heißen“ Zutaten gelegt.

 

Das persische Nationalgetränk ist Tee, Kaffe wird eher selten getrunken, da er importiert werden muss und daher sehr teuer ist. Wer es noch traditioneller mag, sollte zum Essen Dugh versuchen, eine Mischung aus Eiswasser und Joghurt. Außerdem sollte man sich nicht wundern, wenn bei Essen kein Messer gereicht wird. Im Iran isst man nur mit Löffel und Gabel.

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