Philosophie des Teetrinkens

Teekunst im chinesischen Garten in Marzahn

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Berlin ist die Stadt der unterschiedlichsten Kulturen, Einflüsse und Gastronomie-Ecken. Die Metropole und Landeshauptstadt verfügt über diverse kleine Lokalitäten mit Spezialitäten aus aller Welt. Vom Inder bis zum Ungar findet jeder Geschmack in Berlin ein passendes Essen oder Getränk.
 
Eine dieser Lokalitäten ist das Berghaus zum Osmanthussaft. Ein klassischer, chinesischer Tee-Pavillion, der sich im Zentrum des Garten des wieder gewonnenen Mondes in Marzahn befindet. Nach chinesischer Perfektion wurde der Garten nach einem Plan des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur angelegt und bildet den Südteil des Erholungsparks des Berliner Stadtteils Marzahn.
 
Seit dem Jahr 2000 hat der Garten seine Pforten geöffnet und war damit der erste der Mahrzahner Gärten der Welt. Besonders erwähnenswert dabei ist, dass zur Anlegung des Gartens des wieder gewonnenen Mondes ausschließlich Materialien genutzt wurden, die man extra aus China importierte. Betreiber des Teehauses ist die chinesische Landschaftsplanerin, bei der man neben die Tee-Köstlichkeiten auch noch jede Menge über die chinesische Teekunst selbst lernen kann.
 
Auf Wunsch erklärt sie den Gästen in einer einstündigen Zeremonie das Aussehen, den Geruch und den Geschmack des Tees. Außerdem vermittelt sich den Gästen die Gerechtigkeitskanne sowie die philosophischen Aspekte und Eigenheiten des Teetrinkens in China. Doch die wahre Kunst des Tees ist nach der Tee- und Landschaftsexpertin die Vereinigung mit der Natur.
 
Foto: © Jochen Sievert  / pixelio.de

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