Ferieninsel Fuerteventura

Traumstrände und Vulkanberge

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Beim Anflug aus Europa sieht man schon auf einen Blick, wie lang sich die Insel von Norden nach Süden streckt. Und aus der Vogelperspektive wirkt Fuerteventura auchbesonders flach, was sich aber durch fehlende Farbkontraste in der zentralen Berggegend als optische Täuschung erweist.

Auch die weitläufigen goldsandigen Strände, die jedes Urlauberherz höher schlagen lassen, sind bestens zu erkennen. Zusammen mit der Sonne, die fast ununterbrochen vom wolkenlosen Himmel strahlt, gehören sie zu den Markenzeichen der beliebten Ferieninsel.

Fuerteventura liegt 11 km südwestlich von Lanzarote und nur 100 km vom afrikanischen Kontinent entfernt und ist nach Teneriffa die zweitgrößte Insel des Kanarischen Archipels. Zudem ist Fuerteventura auch das Eiland dieser Inselgruppe; seine ersten Teile wurden schon vor 20 Mio. Jahren durch die Kraft der glühenden Magma aus dem Meer gehoben. Doch diese frühen Vulkane sind durch Erosion glatt geschliffen und präsentieren sich heute im Inselzentrum mit sanft gerundeten Formen.

Fuerteventura war lange Zeit eine fruchtbare Region, bis es im frühen 15. Jh. von den Spaniern erobert und besiedelt wurde. Mit ihnen begann der Raubbau der Insel, wurde Holz als Baumaterial geschlagen und zum Befeuern der über das Land verstreuten Kalköfen verwendet.
Dieser Kahlschlag und der Verbiss der Weiden durch immer größer werdende Ziegenherden führte schließlich dazu, dass der ständige Wind und die gelegentlich heftigen Winterregen den Humus in die Senken und Täler, aber auch ins Meer schwemmten: So wurde das heutige karge Bild der Insel geprägt, das sich allerdings verändert, wenn der seltene Niederschlag am Fuße der Berge eine unerwartet exotische Blütenpracht hervorzaubert. Dann leuchtet die Mittagsblume in unglaublichem Rot. Auch zarte Grashalme sprießen aus den Spalten der Hänge, vertrocknen jedoch schnell wieder und überziehen dann das Land mit einem goldenen Hauch, den die Einheimischen liebevoll La Rubia, die Blonde, nennen.

Die meisten der jährlich rund 900 000 Gäste kommen nur aus einem Grund nach Fuerteventura: wegen der herrlichen, oft kilometerlangen Sandstrände und der traumhaften Dünen an den Ufern des sauberen Atlantik. Kein Wunder, dass gerade an diesen Stellen Ferienzentren entstanden sind, Paradiese für Urlauber, die das Licht der wärmenden Sonnenstrahlen und das Eintauchen in klares, blaues Meerwasser lieben.
Und wegen des ständig wehenden Windes gibt es hier auch Traumreviere für Wassersportler, für Surfer und Segler, aber auch für Taucher, die sich am Anblick der bizarren Unterwasser-Felsformationen und der bunten Meeresfauna erfreuen können.

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